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Es ist eine Tatsache: Der Verlag hat es im Laufe von über vier Jahren nicht geschafft, die CD Rom wie geplant herauszubringen, obwohl ich in allen Phasen der Erstellung und während der intensiven Fehlersuche aktiv mitgearbeitet habe - (ja letztlich alle angeforderten Korrekturen bis Ende 2007 allein (!) durchgeführt habe.)
Nachdem bekannt wurde, dass im Originaltext der GW rund 30% der griechischen Zitate falsch oder fehlerhaft gedruckt wurden und zusätzlich noch ca. 450 Druckfehler im deutschen Text von mir aufgefunden wurden, wurde von Seiten des Verlags keinerlei Anstrengung unternommen, die CD herauszubringen. So konnte ich nicht anders handeln, als zumindest die Honorierung meiner Arbeit am Projekt einzufordern. Dies liess sich schliesslich nur noch gerichtlich angehen. Aber auch dieser Weg führte schliesslich dazu, dass nach einem Vergleich die gegenseitigen Ansprüche fallengelassen wurden und so auch meine jahrelange Arbeit nicht bezahlt wurde. Zwischenzeitlich hatte sogar die Philemon-Foundation angeboten, mein offenstehendes Honorar und das für die restlichen Arbeiten noch mit zu finanzieren, um dem Projekt unter die Arme zu greifen. Der seinerzeit noch amtierende Geschäftsführer lehnte aus völlig unbegreiflichen Gründen auch dieses Angebot ab. An dieser Stelle geht mein Dank an die Philemon-Foundation und besonders an Dr. Sonu Shamdasani und Dr. Stephen Martin, die beide unermüdlich für dieses Werkzeug gekämpft haben. Es hat bestimmt nicht an mangelndem Willen, - ja nicht einmal an mangelndem Geld gefehlt. Da stellen sich mir zu viele Fragen....
Auch einen anderen Hinweis kann ich an dieser Stelle nicht weglassen (sonst drohe ich daran zu ersticken!):
Ein von mir in höchster Not verfasster, drei-seitiger Brief an den Vorsitzenden der Erbengemeinschaft C.G. Jung (heute: Stiftung Werke C.G. Jung) ist bis heute unbeantwortet geblieben!
Um mit Ovid zu sprechen: Finis coronat opus (Das Ende krönt das Werk!)
Dieser Service, den wir der Öffentlichkeit nun anbieten, soll die GW so abfragbar und verfügbar machen, dass sowohl der Experte als auch der Laie sich hier gezielt informieren können, was Jung zu einem bestimmten Thema oder Stichwort geschrieben hat. Darüberhinaus stehen neben der englischen Version der GW auch das Gesamtwerk von Sigmund Freud sowie Erich Neumanns „Grosse Mutter" und „Ursprungsgeschichte des Bewusstseins" zur Abfrage bereit. Nach rechtlicher Prüfung wird diese Dienstleistung in keiner Weise die Rechte an den Werken berühren oder gar verletzen.
Vielleicht wird es irgendwann einmal eine bessere Lösung geben.
Wir stellen also jedem, der die Werke dieser bedeutenden Geister des 20. Jahrhunderts genauer kennenlernen will, eine Möglichkeit anheim, dies über das Internet anzufragen. Ich wünsche Ihnen allen, die Sie so lange auf eine „private" CD gewartet haben, dass Sie nunmehr wenigstens einen kleinen Weg zur Erfahrung des jungschen Werkes gehen können. Testen Sie uns, wir werden Sie nicht enttäuschen.
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